Auto Motor und Sport - Test und Technik - "Fair Lady – Japans Erfolgs-Sportwagen präsentiert sich in neuem Gewand."

Mai 1979 - Deutschland

Dass es in deutschen Presseerzeugnissen schon immer etwas wild war, wenn es um das Thema Datsun oder Z/ZX im Allgemeinen geht, zeigt auch dieser Zeitungsbereicht aus dem Jahre 1979.

Die Auto Motor und Sport rutscht nämlich schon im ersten Abschnitt gefährlich übers Glatteis.

So beginnt der Artikel damit, dass "Datsun Z … in Japan und den USA unter der Bezeichnung Nissan Fairlady verkauft wird."
Wir wissen jedoch, dass dies lediglich in Japan so war. Und selbst dort war es entweder ein "Nissan Fairlady Z" oder Nissan Fairlady 240Z". Einen "Nissan Fairlady" ohne Zusatz gab es auch dort nicht. Und in den USA schonmal gar nicht.

Weiter geht es damit, dass der Z vom "deutschen Stylisten Albrecht Graf Goertz gezeichnet ist", was, wie wir wissen, so auch nicht stimmt.

Auf der nächsten Seite wird die Nutzung der Einspritzanlage komplett den US-Abgasvorschriften zugeschrieben.
Ist das so? Nicht ganz. Denn auch in Japan wurde bereits dem L20 Motor die Vergaser geraubt.

Etwas, was ebenfalls geraubt wurde, ist die Motorleitstung.
Denn diese betrug nicht wie im Text beschrieben 126 PS, sondern, seit August 1975 bereits 129 PS.
Und das sogar bei den Deutschen Fahrzeugen.


Augen auf also, liebe Redaktion.